Onlinekredit mit Sofortzusage: Kostenloser Kreditvergleich

 

Den klassischen Kredit, den die traditionellen Filialbanken zur Verfügung stellen, wird es wohl ewig geben, jedoch hat sich der Onlinekredit zu einer beliebten Alternative entwickelt. Der Onlinekredit ist ein klassischer Privatkredit; er wird nicht nur über das Internet beantragt, sondern auch in weiterer Folge auch im Netz verwaltet. Doch viele Kunden stellen sich die Frage, wie es um die Sicherheit ihrer Daten bestellt ist. Geworben wird auch immer wieder mit den zahlreichen Vorteilen, doch welche Vorteile gibt es tatsächlich?

Das wichtigste in Kürze: Der Online Kredit

  • Profitieren Sie vom niedrigen Zinssatz
    Direktbanken verfügen über kein Filialnetz, sodass ein enormes Kostenersparnis gegeben ist. Das Ersparnis wird direkt an die Kunden weitergegeben, sodass Onlinekredite – verglichen mit den traditionellen Krediten von Filialbanken – günstigere Zinsen und bessere Konditionen aufweisen.
  • Bieten Sie Sicherheiten an
    Sie können die Konditionen auch selbst beeinflussen: Bieten Sie der Bank Sicherheiten – etwa durch einen zweiten Kreditnehmer, durch einen Bürgen, durch Festanlagen oder auch durch kapitalbindende Lebensversicherungen – an. Das Ausfallsrisiko wird gesenkt und Sie profitieren von besseren Konditionen.
  • 14-Tage-Widerrufsrecht
    Es spielt keine Rolle, ob Sie das Geld bereits erhalten haben oder nicht: Sie können – innerhalb von 14 Tagen – vom Vertrag zurücktreten. Beachten Sie, dass Sie keinen Grund angeben müssen. Haben Sie das Geld bereits erhalten, müssen Sie es der Bank zurückzahlen.
  • SCHUFA-neutraler Vergleich
    Durch den Kreditvergleich und der Kreditanfrage ensteht kein dauerhafter Eintrag in die Schufa. Stellen Sie dennoch in der Zwischenzeit bitte keine weiteren Kreditanfragen bei anderen Vermittlern oder Banken. Es kann sonst zu Irritationen und Sperrfristen kommen, die eine Kreditgenehmigung verzögern oder verhindern.

Welche Vorteile haben die Kunden, wenn sie sich für einen Onlinekredit entscheiden?

Jede Bank bietet ihren Kunden Privatkredite oder auch Konsumfinanzierungen an. Der Kunde wird in seiner Filiale betreut, kann vor Ort einen Kredit beantragen und – in Verbindung mit seinem Bankberater – die klassischen Bankgeschäfte weiterführen. Doch diese Leistungen werden nicht kostenlos angeboten; auch wenn der Kunde keine direkte Rechnung erhält, werden die Gebühren auf den Privatkredit aufgeschlagen. Gebühren, die jedoch – wenn sich der Verbraucher für einen Onlinekredit entscheidet – nicht mehr zu bezahlen sind.

Denn die automatisierte Antragstellung sorgt natürlich für ein Kostenersparnis. Ein Kostenersparnis, das – bei Direktbanken – direkt an die Kunden weitergegeben wird. Direktbanken kommunizieren ausschließlich über das Internet oder auch über das Telefon. Die Bankgeschäfte können zu jeder Tages- und auch Nachtzeit erledigt werden.

Die Direktbanken sparen auch am Filialnetz – es gibt gar keine Niederlassungen mehr. All das sind Gründe, warum der Onlinekredit wesentlicher günstiger als die klassische Finanzierung von der Bank ist. Auch die Antragstellung wurde vereinfacht. Der Verbraucher wird Schritt-für-Schritt durch die Bereiche geleitet.

Wie sicher sind Onlinekredite?

Zahlreiche Verbraucher lehnen Onlinekredite ab, weil sie Angst vor dem Datenmissbrauch haben. Schlussendlich müssen die Kunden sehr persönliche Angaben machen, wenn sie einen Kredit beantragen wollen. Vor allem die Frage, welche wirtschaftlichen Verhältnisse herrschen, wird nicht gerne im Internet beantwortet. Vor allem auch, weil immer wieder von Sicherheitslücken oder Hacker-Angriffen die Rede ist.

Doch die Kreditinstitute sorgen natürlich vor: Heutzutage nutzen die Banken das SSL-Protokoll; es gibt kaum eine andere Sicherheitsvorkehrung, die effektiver ist. Das SSL-Protokoll garantiert eine verschlüsselte Übertragung der Daten. Nur dann, wenn eine entsprechende Software vorhanden ist, kann der Empfänger auf die übermittelten Informationen zugreifen. Auch die Identität des Servers wird gesichert. Immer wieder werden sogenannte Algorithmen durchgespielt, die den Server überprüfen und darauf achten, dass erst gar keine Sicherheitslücken auftreten können. Doch wie kann der Verbraucher wissen, dass seine Daten verschlüsselt übermittelt werden? Er muss darauf achten, dass vor dem Domainname der Bank „https“ und nicht „http“ steht.

Doch was passiert, wenn es tatsächlich zum Datenmissbrauch kommt? Auch hier haben die Banken bereits vorgesorgt und aktivieren die zweite Stufe der Sicherheitsvorkehrung. Eine Variante ist das PostIdent-Verfahren. Die Unterlagen, die an die Direktbank übermittelt werden, müssen einen Coupon enthalten. Auf dem Abschnitt vermerkt der Postmitarbeiter, die Identität des Kunden festgestellt zu haben. Der Verbraucher muss daher, wenn er die Unterlagen zur Post bringt, einen amtlichen Lichtbildausweis vorweisen können, der seine Identität bestätigt.

Hat der Verbraucher einen Einfluss auf die Konditionen?

Der typische Onlinekredit ist nichts anderes als ein gewöhnlicher Ratenkredit. Der Kreditnehmer kann Laufzeiten bis zu 84 Monate – gegebenenfalls auch bis zu 120 Monate – abschließen. Der Onlinekredit hat aber keinen Verwendungszweck. Während die Banken immer wieder mit Immobilienfinanzierungen oder Autokrediten werben, ist der klassische Onlinekredit nicht zweckgebunden. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer frei über sein Geld verfügen darf; ein Nachweis, wofür die Kreditsumme verwendet wurde, muss nicht erbracht werden.

Der Umstand hat natürlich zur Folge, dass es hauptsächlich zu einer variablen Verzinsung kommt. Der Zinssatz orientiert sich dahingehend auch nach der Bonität des Kunden. Hat der Kreditnehmer eine gute Bonität, erhält er bessere Konditionen; ist die Bonität jedoch schlecht, bietet die Bank einen höheren Zinssatz an. Der Verbraucher hat aber einen gewissen Einfluss auf die Konditionen. So kann er einen zweiten Kreditnehmer angeben, sodass es zu einer automatischen Erhöhung des Haushaltseinkommens kommt. Die Person muss aber im selben Haushalt wie der Antragsteller wohnen.

Des Weiteren kann der Kreditnehmer auch die typischen Sicherheiten abtreten. Dabei handelt es sich um kapitalgebundene Lebensversicherungen, Festanlagen oder die Berufsunfähigkeitsversicherung. Derartige Sicherheiten sind definitiv günstiger als die Restschuldversicherung, die immer wieder von Banken beworben wird. Die Restschuldversicherung erhöht nämlich den effektiven Jahreszinssatz.

Gut zu wissen: Eine Zweckbindung kann die Höhe des Zinssatzes senken!

Entscheidet sich der Verbraucher für einen Onlinekredit ohne Verwendungszweck, wird die Abtretung von Gehalts- oder Lohnansprüchen vereinbart. Liegt ein Verwendungszweck vor – also entscheidet sich der Verbraucher für einen Autokredit, weil er ein neues Auto kaufen möchte – stellt das Fahrzeug die Sicherheit dar. Das ist mitunter auch der Grund, warum zweckgebundene Kredite einen günstigeren Zinssatz aufweisen.

Anhand des Effektiven Jahreszinssatzes vergleichen

Sicherheiten und Bürgschaften sorgen im Endeffekt dafür, dass die Bank den Kreditantrag überhaupt genehmigt. Jedoch ist es auch wichtig, dass im Vorfeld die effektiven Jahreszinssätze miteinander verglichen werden. Nur der effektive Jahreszinssatz kann – in Verbindung mit der gewählten Laufzeit – am Ende die Auskunft geben, ob es sich um ein teures oder günstiges Kreditangebot handelt. Der effektive Jahreszinssatz setzt sich aus dem sogenannten Nominalzinssatz und den Nebenkosten (Kontoführungsspesen, Bearbeitungsgebühren) zusammen. Der Vorteil ist: Im Internet finden sich Kreditvergleichsportale, die einen schnellen Überblick geben, welche Banken die besten Angebote haben. Zudem erhalten die Verbraucher auch einen Überblick, ob Sondertilgungen oder Ratenpausen möglich sind.

Gut zu wissen: Bei der Vorfälligkeitsentschädigung gibt es eine Kostenbegrenzung!

Die Bank kann die Vorfälligkeitsentschädigung dann verlangen, wenn der Verbraucher – vor dem Ende der Laufzeit – den Kredit tilgt. Die Banken dürfen maximal 1,0 Prozent der noch offenen Restsumme in Rechnung stellen, sofern die Laufzeit weniger als ein Jahr beträgt. Liegt eine noch kürzere Laufzeit vor, beträgt die Grenze 0,5 Prozent.

Der Onlinekredit – eine Schritt-für-Schritt-Erklärung

1. Ermitteln Sie Ihren Kreditbedarf

Bevor Sie den Kreditantrag stellen, sollten Sie die Frage beantworten, wie hoch Ihr eigentlicher Kreditbedarf ist. Möchten Sie Projekte – wie etwa den Traumurlaub – realisieren, ein neues Auto kaufen oder sind es mitunter unvorhergesehene Rechnungen, die zu finanziellen Engpässen geführt haben?

2. Denken Sie an den Verwendungszweck

Wenn Sie Renovierungen vornehmen oder ein Auto kaufen möchten, sollten Sie natürlich auch Kredite berücksichtigen, die mit einem Verwendungszweck versehen sind. Zweckgebundene Kredite sind wesentlich zinsgünstiger, sodass – wenn Sie das Geld nicht zur freien Verwendung benötigen – es mitunter ratsam ist, eine Finanzierung mit Verwendungszweck zu beantragen.

3. Die Haushaltsrechnung

Erstellen Sie eine Haushaltsrechnung. Listen Sie dabei Ihr regelmäßigen Einkommen und die tatsächlichen Ausgaben auf. Sie sollten auch Sonderzahlungen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, mitunter auch das Kindergeld, in die Liste aufnehmen. Es ist daher ratsam, wenn Sie die Kontoauszüge der letzten vier bis neun Monate heranziehen, sodass Sie einen guten Überblick über Ihre Finanzen erhalten. Eine Haushaltsrechnung hilft Ihnen aber nicht nur bei der Ermittlung, welche Kredithöhe Sie sich am Ende leisten können, sondern zeigt auch der Bank, welche wirtschaftlichen Verhältnisse vorliegen.

4. Der Kreditvergleich

Bevor Sie sich für ein Angebot entscheiden, führen Sie einen Kreditvergleich durch. Zu Beginn müssen Sie keine Daten eintragen; es reicht, wenn Sie die gewünschte Kredithöhe, die ins Auge gefasste Laufzeit und mitunter den Verwendungszweck angeben. Sie erhalten – und das innerhalb weniger Sekunden – eine Übersicht, welche Kreditangebote derzeit zur Verfügung stehen. Die Angebote werden jedoch SCHUFA-neutral dargestellt. Erst dann, wenn Sie einen Antrag stellen, folgt die SCHUFA-Abfrage.

5. Stellen Sie den Antrag

Sie haben das perfekte Angebot gefunden? Geben Sie Ihre persönlichen Daten an, fügen Sie Dokumente – wie die Haushaltsrechnung – hinzu und lassen Sie sich ein individuelles Angebot berechnen. Hier können bereits erste Abweichungen möglich sein. Die Bank ermittelt die Konditionen aufgrund der eingereichten Daten; je nachdem, wie gut oder schlecht Ihre Bonität ist, verändern sich im weiteren Prozess die Konditionen. Geben Sie einen zweiten Kreditnehmer an, der im selben Haushalt wohnt, um die Konditionen zu verbessern. Mitunter können Sie auch einen Bürgen melden; auch die Bürgschaft sorgt für verbesserte Konditionen.

Achtung: Die Angabe des Zinssatzes unterliegt einer gesetzlichen Regelung!

Die Zinssätze müssen – laut PAngV – derart angegeben werden, dass 2/3 aller Kunden auch die angeführten Konditionen erhalten. Das erleichtert am Ende den Kreditvergleich und minimiert das Risiko, dass der Kunde auf sogenannte „Lockangebote“ reinfällt.

6. Die Antragprüfung

Sie haben den individuellen Antrag akzeptiert, wurden via PostIdent-Verfahren identifiziert und haben die abschließenden Prüfungen bestanden? Die Bank stimmt dem Kreditantrag zu und sorgt sich im weiteren Verlauf um die Auszahlung der beantragten Summe.

7. Die Auszahlung

Hat die Bank dem Antrag zugestimmt, wird das Geld – innerhalb von sieben Werktagen – auf Ihr angegebenes Girokonto überwiesen.

Die SCHUFA: Mit den richtigen Timing einen besseren Schufa Score erreichen

Natürlich steht die SCHUFA auch bei Onlinekrediten im Mittelpunkt. Wer einen negativen Eintrag hat, wird wohl so schnell keinen Kredit bekommen. Jedoch gibt es auch bei der SCHUFA Fristen, die unbedingt berücksichtigt werden müssen. Im Normalfall werden negative Einträge drei Kalenderjahre gespeichert, nachdem die offene Forderung beglichen wurde. Sind Sie jedoch unsicher, ob der Datenbestand zu Ihren Gunsten verändert wurde, können Sie sich eine Übersicht aller gespeicherten Einträge zukommen lassen. Die Übersicht ist einmal pro Jahr möglich, gesetzlich garantiert und kostenlos.

 14 Tage Rücktrittsrecht

Haben Sie sich für einen Kredit entschieden, sind aber nach wenigen Tagen unsicher, ob die Vertragsunterzeichnung eine gute Idee war, können Sie den Vertrag – innerhalb von 14 Tagen – widerrufen. Beachten Sie, dass Sie nur schriftlich vom Vertrag zurücktreten können. Sie müssen keinen Grund angeben! Haben Sie das Geld bereits überwiesen bekommen, müssen Sie die Kreditsumme zurückbezahlen.

Fragen und Antworten


Wann lohnt sich ein Onlinekredit?
Welche Vorteile haben Haus- oder Wohnungsbesitzer?
Gibt es eine persönliche Beratung?
Was passiert, wenn Sie im Nachhinein ein attraktiveres Angebot finden?
Wie lange müssen Sie auf eine Auszahlung der Kreditsumme warten?
Gibt es einen Unterschied für Freiberufler oder Selbstständige?